Geschichte

der Feuerwehr Röhrenbach
1882 - 1896    Julius Brucker 1896 - 1902    Leopold Schmalzbauer 1902 - 1918    Karl Nagl 1918 - 1925    Anton Schmalzbauer 1925 - 1953    Johann Tomanek 1953 - 1956    Rudolf Scheidl 1956 - 1965    Karl Wögenstein 1965 - 1969    Franz Schmalzbauer 1969 - 1981    Rudolf Scheidl 1981 - 2001    Franz Wielach seit     2001     Rupert Genner
Gründungskommandant Julius Brucker
Durch   Veranlassung   des   Herrn   Julius   Brucker   (Gutsverwalter   von   Greillenstein) und    auf    Empfehlung    des    Gutsherrn    Karl    Reichsgraf    von    Kuefstein    wird    im Dorfe      Röhrenbach      die      Freiwillige      Feuerwehr      gegründet.      Mit      einem Mannschaftsstand     von     30     Mann,     wurde     daraus     Julius     Brucker     zum Kommandanten   gewählt.   Bereits   am   10.04.1882   wurde   unter   Begleitung   der FF-Brunn   /   Wild   die   erste   Spritze   (Landfahr   -   Saugspritze)   von   Fuglau      abgeholt und    in    einem    Festzug    durch    den    Ort    in    den    Requisitendepot    gebracht. (Untergeschoss der Taverne Greillenstein
Gute   zusammenarbeit   mit   benachbarten   Wehren   gab   es   auch   schon   1890,   wo   die   FF-Röhrenbach   zu   Bränden   in   Altpölla   und   Neupölla zur   Hilfeleistung   gerufen   wurde.   Zum   25   jährigen   Bestandsjubiläum   der   FF-Röhrenbach   schuf   Ihre   Erlaucht   Frau   Stefanie   Reichsgräfin von   Kuefstein   eine   Fahne   an.   Die   Fahne   von   1907   wurde   bei   allen   feierlichen   Anlässen   getragen,   und   1982   durch   eine   neue   Fahne ersetzt.1908   wird   mit   einstimmigen   Beschluss   der   Ankauf   einer   Handspritze   ohne   Gemeindehilfe   beschlossen.   Der   Ankauf   wird   durch Kdt.   Karl   Nagl   und   Spritzenmann   David   Mandl   durchgeführt.   Nach   dem   Scheunenbrand   beim   Hr.   Alois   Weinberger   im   Jahre   1920   fasste die   FF-Röhrenbach   den   Entschluss   ein   Spritzenhaus   zu   bauen.   Die   Ausrüstung   :   4-rädige   Spritze   und   Saugwerk      +   2-rädiges   Hydrophon, 140m   Druckschläuche,   einem   Mannschafts- wagen,      2      Dachsteckleitern,      2      Hacken- Fenster-   Leitern   und   2   Aussteckleitern.   1932 erhält        die        Feuerwehr        eine        neue Tragkraftspritze    Knaust    N    50/15    PS    800 l/min   Bj.   1932,   welche   im   Rahmen   des   50   - jährigen    Gründungsfestes    verbunden    mit dem   Verbandstag   (Abschnittsfeuerwehrtag) am 5. Mai gesegnet wird
Gründerfoto
Zeughaus 1920 Tragkraftspritze Knaust N50/15 1932
Über   die   Kriegsjahre   ist   sehr   wenig   bis   kaum   etwas   protokolliert.   In   der   NS­Zeit   waren   die   Feuerwehren   aufgelöst   die   wehrfähigen Männer an der Front. Mancherorts übernahmen Frauen und Mädchen den Löscheinsatz. 16.12.1949     Mit     ZL     10.094-SD     wird     dem     NÖ-Landesfeuerwehrverband     als     Proponent     der     FF-Röhrenbach     mit     Bescheid     der Sicherheitsdirektorin   für   das   Land   Niederösterreich   die   Bildung   des   Vereines   "Freiwillige   Feuerwehr   Röhrenbach"   nach   Inhalt   der vorgelegten   Statuten   im   Sinne   des   Gesetzes.   Vom   15.   November,   RGBINr.   134,   nicht      untersagt.   (Anmerkung:   Es   handelt   sich   hier wahrscheinlich um die offizielle Genehmigung für Feuerwehren in der Nachkriegs- und Besatzungszeit). Am   16.3.1954   beantragt   die   FF-Röhrenbach   die   Ausstellung   der   Florianiplakette   für   Herrn   Anton   Schmitzberger,   Webereibesitzer.   Dieser schenkte   im   Herbst   1953   seinen   Lastwagen   "Citroen   T   23"der   FF-Röhrenbach   zum   Umbau   auf   einen   Rüstwagen.   Die   Motorspritze   wurde aufgebaut und das Fahrzeug als Mannschaftswagen verwendet.
Citroen T23 1953 Citroen T23 1953 Tragkraftspritze Rosenbauer 75 1960
Die neue Tragkraftspritze VW Automatic 75 wird am 24.05.1960 angekauft.
Erster motorisierter Rüstwagen der Feuerwehr Röhrenbach.
Im   Zuge   der   Landesfeuerwehrwettkämpfe   im   Oktober   1973   waren   2   Wettkampf-gruppen   aus   Renningen   (Malmsheim   nähe   Stuttgart)   in den   Gemeinden   Altenburg   und   Röhrenbach   unter   der   Führung   ihres   Abteilungskommandanten   und   späteren   Stadt-kommandanten Kurt   Bader   untergebracht.   In   den   wenigen   Stunden   des   gemütlichen   Beisammenseins   kam   es   zu   der   Idee   eine   Partnerschaft   zu gründen.   Mit   12.01.1974   suchen   die   4   Feuerwehren   der   Gemeinde   Röhrenbach   um   Genehmigung,   eine   Partnerschaft   mit   der   FF Renningen,   Kreis   Böblingen,   BRD,   eingehen   zu   dürfen.   Am   13.07.1974   ist   es   soweit,   die   Partnerschaftsurkunde   wird   in   Renningen   von den Bürgermeistern und Kommandanten der Wehren unterschrieben. 1977   ist   das   Jahr   in   dem   die   Wehr   Europaanzüge,   Gurte,   Kugelhahnverteiler,   Feuerpatschen   sowie   B   -   und   C   -   Schläuche   aus   Synthetik samt   Kupplungen   aus   Alu   ankauft,   und   damit   die   Ausrüstung   auf   den   neuesten   Stand   brachte.   Im   Juli   1982   erfolgte   dann   die   Abhaltung des   100   -   jährigen   Gründungsfestes   mit   Segnung   des   neuen   Kleinlöschfahrzeuges   VW   291/   L   T   35   (Patinnen   Hilda   Krippel   und   Herta Wielach)   und   Weihe   der   neuen   Fahne   bevor.   (Patin   Gräfin   Gabriele   Kuefstein)   Das   3-tägige   Fest   findet   von   16.07.   bis   18.07.1982   in   der Taverne   Greillenstein   und   im   Park   des   Schlosses   Greillenstein   statt.   Das   Kommando   unter   BI   Franz   Wielach,   HBM   Walter   Krippel   und   VM Rudolf    Altermann    hatte    seinen    Kameraden    ganze    Arbeit    geleistet.    Im    Zuge    dieses    Festes    wird    Herr    Graf    Karl    Kuefstein    zum Ehrenmitglied der FF ernannt. 1983   werden   Pressluftatmer   DA   58/1600   mit   dafür   notwendigem   Zubehör   angekauft.   Mit   der   Beschaffung   eines   Fahrzeugfunkgerätes 1986,    dem    Ankauf    von    2    Handfunkgeräten    1987    und    der    Installierung    der    Funksirenenanlage    am    Feuerwehrhaus    sind    optimale Voraussetzungen für den Nachrichtendienst gegeben. 1991    wurde    in    einer    ausserordentlichen    Mitgliederversammlung    der    einstimmige    Beschluss    gefasst,    ein    Feuerwehrhaus    auf    dem Grundstück   Röhrenbach   6   Familie   Polt,   zu   errichten.   Dieses   Areal   wurde   von   der   Gemeinde   unter   Bürgermeister   Walter   Krippel   zur Errichtung eines Bauhofes angekauft. In   den   Jahren   1991   -   1993   wird   mit   tatkräftiger   Unterstützung   aller   Mitglieder   der   Bau   wie   geplant   fertig   gestellt.   Im   April   1993   ist   das neue FF ­Haus fertig und betriebsbereit. So heisst es im Rückblick: "   In   der   Geschichte   der   FF   -   Röhrenbach   ist   1993   ein   sicherlich   denkwürdiges   Jahr":   Eröffnung   des   neuen   Feuerwehrhauses,   verbunden mit dem Abschnittsfeuerwehrtag und Feier des 111 - jährigen Gründungsfestes"! Am   Samstag,   den   26.   Juni   1993,   versammelten   sich   an   die   100   Feuerwehrmänner   des   UA   9,   den   Nachbarwehren   St.   Marein,   Neukirchen und   Neupölla   sowie   19   Mann   der   Partnerwehr   aus   Renningen   beim   "Alten   Feuerwehrhaus".   Am   Sonntag   wurde   der   Feuerwehrtag   des Abschnittes   Horn   abgehalten,   an   dem   350   Männer   teilnahmen.1994   wird   eine   Tragkraftspritze   der   Firma   Ziegler   TS   12   angekauft   und   im Zuge der Florianifeier im Mai 1995 gesegnet.
Ziegler TS 12 Zweizylinder Zweitaktmotor Leistung: 36 KW (49PS) bei 5000 U/min Tankinhalt 29 l Gewicht: 150 kg Förderleistung: bei Saughöhe 3m ca. 1600 l/min 8bar bei Saughöhe 7,5m ca. 1000 l/min 8bar
Ziegler TS 12 1994
Einige   Wochen   später   hatte   die   Spritze   ihren"   1.   heissen   Einsatz"   bei   einem   Scheunenbrand   auf   dem   Anwesen   der   Familie   Kuefstein   in Greillenstein.    Bei    der    Mitgliederversammlung    am    12.01.1996    bedankt    sich    ÖR    Graf    Karl    Kuefstein    für    den    raschen    Einsatz    der Feuerwehr: "Die neue Spritze hat ihre Feuertaufe bestanden!" Im November 1996 wurde von der Partnerwehr Renningen ein Ford Transit Mannschaftsbus (MTF) angekauft.
Ford Transit Mannschaftswagen (MTF)
1998 wurde der Beschluss gefasst einen Stromerzeuger anzuschaffen. Die Wahl viel auf einen Geko Stromerzeuger Type 8000 ED-AA
Stromerzeuger GEKO 8000 ED-AA  1998
Nach   10   Jahren   arbeitsreichen   Jahres   des   Kommandos   (BI   Franz   Wielach,   HBM   Franz   Nussbaum   und   VM   Manfred   Wielach)   stand   hier eine große Veränderung an. Die Wahl des Kommandos am Beginn des neuen Jahrtausends (2000) fiel auf Rupert Genner, BI - Mathias Ruzicka, HBM - Karl Hartl, V Als    eine    der    ersten    Aktivitäten    stand    mit    der    Anschaffung    von    17    Garnituren    feuerhemmender    Arbeitskleidung    und    12    Stück Einsatzjacken   eine   für   die   Wehr   große   Investition   an.   2001   erfolgte   der   Teilausbau   des   Dachsgeschosses   und   deren   Einrichtung   für Kommandobesprechungen. Das Alter der Pressluftatmer machte es notwendig, diese gegen neue der Firma Auer zu ersetzen. Die   Investition   des   Jahres   2003   -   Sicherheitsstiefel   -   in   die   Gesundheit   der   Kameraden   stellt   eine   vorbeugende   Massnahme   in   die Sicherheit bei Übungen und Einsätzen dar. Die Neuwahlen im Jahr 2006 ergaben folgendes Ergebnis Genner Rupert, ABI - Steininger Gerhard, BI - Hartl Karl, VM 2007   Anlässlich   unseres   125   jährigen   Bestandsjubiläums   wurde   unsere   ehemalige   Fahne   restauriert   und   neu   gesegnet.   (Patinen   Gräfin Elisabeth   Kuefstein   und   Frau   Henriette   Reichenvater)   Auch   den   Abschnittsfeuerwehrtag   durfte   die   Feuerwehr   Röhrenbach   anlässlich ihres Jubiläums abhalten.
restaurierte Fahne 2007
Mit Hilfe der Gemeinde wurde ein Sprungtuch (für alle Gemeindefeuerwehren) angekauft. Mit Dezember 2008 ist die FF-Röhrenbach mit einer eigenen Homepage vertreten! Im    November    2009    wurde    ein    Hohlstrahlrohr    angekauft    und    in    den    Dienst    gestellt!Im    selben    Monat    wurde    eine    Restwasser    Tauchpumpe   (Leistung   270   Liter   /   min.)   und   eine   Schmutzwassertauchpumpe   (Leistung   1800   Liter   /   min.)   Angeschafft.   Mit   Ende November wurde ein beheizter Kasten zum sicheren Überwintern von Scheinwerfern und Funkgeräten in die Garage eingebaut. Mit 15.12.2009 wurde der Kaufvertrag für ein neues Kleinlöschfahrzeug (Fa. Rosenbauer) unterzeichnet.
Kleinlöschfahrzeug (KLF) 2010
Im Frühjahr 2010 wurde die fleissige Arbeit vom Archivar und Fahrmeister Martin Kesman, OLM belohnt, die Vitrine zum Archivieren der restaurierten Stücke wurde fertiggestellt und im Feuerwehrhaus eingebaut. Sie wurde von ihm in Windeseile gefüllt und platzt schon wieder aus allen Nähten. Am   27.8.2010   fand   mit   großer   Teilnahme   von   Abordnungen   von   Politik,   Gemeinden,   Bundesheer   und   benachbarter   Feuerwehren   die Fahrzeugsegnung   in   der   Schlosstaverne   Greillenstein   statt.   Ein   besonderer   Dank   gilt   Wilma   Wielach,   Gabriele   Kloiber   und   Regina   Hartl für   die   Übernahme   der   Patenschaft   von   unserem   neuen   Fahrzeug.   Danke   an   die   Feuerwehrkuraten   MMag.   P.   Thomas   Renner   und   P.   Josef Grünstäudl für den feierlichen Gottesdienst und Segnung. 2011    Die    Feuerwehren    vom    Unterabschnitt    4    /Altenburg,    Feinfeld,    Fuglau,    Röhrenbach,    Tautendorf/Winkl    und    Winkl    gründeten gemeinsam eine Feuerwehrjugend. Als Standort der Feuerwehrjugend wurde die Feuerwehr Röhrenbach gewählt.  
Vitrine Geschichte Feuerwehr Röhrenbach
Am 16.06.2010 wurde das Kleinlöschfahrzeug in Neidling (St. Pölten) offiziell der Feuerwehr Röhrenbach übergeben.
Es   ist   wieder   ein   Stück Vergangenheit   für   die   Zukunft   erhalten   geblieben.   Denn   wir   sind   nach   59   Jahren wieder   im   Besitz   unseres   Röhrenbacher   Feuerwehr   Marsches.   Komponist   Willi   Lindner   (VS-Direktor in    Röhrenbach    von    1947-    1959)    komponierte    diesen    Marsch    anlässlich    der    Fahrzugsegnung    vom Rüstwagen T23   (1954).   Bei   diesem Anlass   wurde   der   Marsch   ein   einziges   Mal   gespielt.   Seit   dieser   Zeit war der Marsch nicht mehr auffindbar.
Unser    Archivar    Martin    Kesman wurde    nach    fünfjährigen    Suche endlich      fündig.      Ein      Musik- Produzent    und    Kapelmeister    hat die     Noten     vom     Willi     Lindner übernommen und archiviert. Zu    hören    war    der    Marsch    bei unserem    jährlichen    Kirtag    beim Frühschoppen     in     Greillenstein. „Musikverein Pölla.“
Bei der Übergabe der Noten Willi Lindner u. Martin Kesman
2013 Am 08.06.2013 ist nach langem schweren Leiden unser langjähriger Verwalter Dipl. BW Karl Hartl MBA+ verstorben. Dadurch hat sich das Kommando wie folgt geändert. Genner Rupert,ABI Kommandant (Abschnittskommandantstellvertreter) Steininger Gerhard, BI 1. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2. Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 2014   Seit   40   Jahren   besteht   eine   Partnerschaft   zwischen   den   Feuerwehren   Altenburg,   Feinfeld,   Fuglau,   Röhrenbach,   Tautendorf   und Winkl   mit   der   Feuerwehr   Renningen   und   Malmsheim   (BRD).   Zu   diesem   Anlass   fand   eine   Partnerschaftfeier   und   im   Schlosspark Greillenstein eine Florianimesse zu Ehren verstorbener Kameraden statt. Am   15.01.2016   wurden   der   Kommandant   und   der   Kommandant   -   Stellvertreter   neu   gewählt.   Der   Leiter   des   Verwaltungsdienstes   wurde neu ernannt. Genner Rupert,BR Kommandant (Abschnittskommandant) Steininger Gerhard, BI 1.Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 17.04.2016 Wahl vom 2. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2017   wurde   im   Unterabascnitt   4   beschlossen,   im   Zuge   der   Beschaffungsaktion   vom   NÖ   -   Landesfeuerwehrverband    eine   Wärme- bildkamera anzuschaffen und bei der Feuerwehr Röhrenbach zu stationieren.
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Feuerwehr Röhrenbach
gegründet 1882
1882 - 1896    Julius Brucker 1896 - 1902    Leopold Schmalzbauer 1902 - 1918    Karl Nagl 1918 - 1925    Anton Schmalzbauer 1925 - 1953    Johann Tomanek 1953 - 1956    Rudolf Scheidl 1956 - 1965    Karl Wögenstein 1965 - 1969    Franz Schmalzbauer 1969 - 1981    Rudolf Scheidl 1981 - 2001    Franz Wielach seit     2001     Rupert Genner
Durch    Veranlassung    des    Herrn    Julius    Brucker    (Gutsverwalter    von Greillenstein)   und   auf   Empfehlung   des   Gutsherrn   Karl   Reichsgraf   von Kuefstein    wird    im    Dorfe    Röhrenbach    die    Freiwillige    Feuerwehr gegründet.   Mit   einem   Mannschaftsstand   von   30   Mann,   wurde   daraus Julius   Brucker   zum   Kommandanten   gewählt.   Bereits   am   10.04.1882 wurde    unter    Begleitung    der    FF-Brunn    /    Wild    die    erste    Spritze (Landfahr   -   Saugspritze)   von   Fuglau      abgeholt   und   in   einem   Festzug durch   den   Ort   in   den   Requisitendepot   gebracht.   (Untergeschoss   der Taverne Greillenstein
Gute   zusammenarbeit   mit   benachbarten   Wehren   gab   es   auch   schon 1890,   wo   die   FF-Röhrenbach   zu   Bränden   in   Altpölla   und   Neupölla   zur Hilfeleistung   gerufen   wurde.   Zum   25   jährigen   Bestandsjubiläum   der FF-Röhrenbach    schuf    Ihre    Erlaucht    Frau    Stefanie    Reichsgräfin    von Kuefstein    eine    Fahne    an.    Die    Fahne    von    1907    wurde    bei    allen feierlichen    Anlässen    getragen,    und    1982    durch    eine    neue    Fahne ersetzt.1908    wird    mit    einstimmigen    Beschluss    der    Ankauf    einer Handspritze   ohne   Gemeindehilfe   beschlossen.   Der   Ankauf   wird   durch Kdt.   Karl   Nagl   und   Spritzenmann   David   Mandl   durchgeführt.   Nach dem   Scheunenbrand   beim   Hr.   Alois   Weinberger   im   Jahre   1920   fasste die   FF-Röhrenbach   den   Entschluss   ein   Spritzenhaus   zu   bauen.   Die Ausrüstung   :   4-rädige   Spritze   und   Saugwerk      +   2-rädiges   Hydrophon, 140m          Druckschläuche,          einem          Mannschafts-wagen,          2 Dachsteckleitern,   2   Hacken-   Fenster-   Leitern   und   2   Aussteckleitern. 1932   erhält   die   Feuerwehr   eine   neue   Tragkraftspritze   Knaust   N   50/15 PS    800    l/min    Bj.    1932,    welche    im    Rahmen    des    50    -    jährigen Gründungsfestes           verbunden           mit           dem           Verbandstag (Abschnittsfeuerwehrtag) am 5. Mai gesegnet wird
Zeughaus 1920 Tragkraftspritze Knaust N50/15 1932
Über   die   Kriegsjahre   ist   sehr   wenig   bis   kaum   etwas   protokolliert.   In der    NS­Zeit    waren    die    Feuerwehren    aufgelöst    die    wehrfähigen Männer     an     der     Front.     Mancherorts     übernahmen     Frauen     und Mädchen den Löscheinsatz. 16.12.1949   Mit   ZL   10.094-SD   wird   dem   NÖ-Landesfeuerwehrverband als        Proponent        der        FF-Röhrenbach        mit        Bescheid        der Sicherheitsdirektorin   für   das   Land   Niederösterreich   die   Bildung   des Vereines     "Freiwillige     Feuerwehr     Röhrenbach"     nach     Inhalt     der vorgelegten    Statuten    im    Sinne    des    Gesetzes.    Vom    15.    November, RGBINr.    134,    nicht        untersagt.    (Anmerkung:    Es    handelt    sich    hier wahrscheinlich    um    die    offizielle    Genehmigung    für    Feuerwehren    in der Nachkriegs- und Besatzungszeit). Am    16.3.1954    beantragt    die    FF-Röhrenbach    die    Ausstellung    der Florianiplakette    für    Herrn    Anton    Schmitzberger,    Webereibesitzer. Dieser   schenkte   im   Herbst   1953   seinen   Lastwagen   "Citroen   T   23"der FF-Röhrenbach   zum   Umbau   auf   einen   Rüstwagen.   Die   Motorspritze wurde      aufgebaut      und      das      Fahrzeug      als      Mannschaftswagen verwendet.
Citroen T23 1953 Citroen T23 1953 Tragkraftspritze Rosenbauer 75 1960
Die neue Tragkraftspritze VW Automatic 75 wird am 24.05.1960 angekauft.
Erster motorisierter Rüstwagen der Feuerwehr Röhrenbach.
Im   Zuge   der   Landesfeuerwehrwettkämpfe   im   Oktober   1973   waren   2 Wettkampf-gruppen   aus   Renningen   (Malmsheim   nähe   Stuttgart)   in den   Gemeinden   Altenburg   und   Röhrenbach   unter   der   Führung   ihres Abteilungskommandanten   und   späteren   Stadt-kommandanten   Kurt Bader    untergebracht.    In    den    wenigen    Stunden    des    gemütlichen Beisammenseins   kam   es   zu   der   Idee   eine   Partnerschaft   zu   gründen. Mit      12.01.1974      suchen      die      4      Feuerwehren      der      Gemeinde Röhrenbach    um    Genehmigung,    eine    Partnerschaft    mit    der    FF Renningen,     Kreis     Böblingen,     BRD,     eingehen     zu     dürfen.     Am 13.07.1974     ist     es     soweit,     die     Partnerschaftsurkunde     wird     in Renningen     von     den     Bürgermeistern     und     Kommandanten     der Wehren unterschrieben. 1977     ist     das     Jahr     in     dem     die     Wehr     Europaanzüge,     Gurte, Kugelhahnverteiler,   Feuerpatschen   sowie   B   -   und   C   -   Schläuche   aus Synthetik     samt     Kupplungen     aus     Alu     ankauft,     und     damit     die Ausrüstung   auf   den   neuesten   Stand   brachte.   Im   Juli   1982   erfolgte dann     die     Abhaltung     des     100     -     jährigen     Gründungsfestes     mit Segnung   des   neuen   Kleinlöschfahrzeuges   VW   291/   L   T   35   (Patinnen Hilda   Krippel   und   Herta   Wielach)   und   Weihe   der   neuen   Fahne   bevor. (Patin   Gräfin   Gabriele   Kuefstein)   Das   3-tägige   Fest   findet   von   16.07. bis    18.07.1982    in    der    Taverne    Greillenstein    und    im    Park    des Schlosses   Greillenstein   statt.   Das   Kommando   unter   BI   Franz   Wielach, HBM     Walter     Krippel     und     VM     Rudolf     Altermann     hatte     seinen Kameraden   ganze   Arbeit   geleistet.   Im   Zuge   dieses   Festes   wird   Herr Graf Karl Kuefstein zum Ehrenmitglied der FF ernannt. 1983   werden   Pressluftatmer   DA   58/1600   mit   dafür   notwendigem Zubehör   angekauft.   Mit   der   Beschaffung   eines   Fahrzeugfunkgerätes 1986,     dem     Ankauf     von     2     Handfunkgeräten     1987     und     der Installierung     der     Funksirenenanlage     am     Feuerwehrhaus     sind optimale Voraussetzungen für den Nachrichtendienst gegeben. 1991   wurde   in   einer   ausserordentlichen   Mitgliederversammlung   der einstimmige     Beschluss     gefasst,     ein     Feuerwehrhaus     auf     dem Grundstück   Röhrenbach   6   Familie   Polt,   zu   errichten.   Dieses   Areal wurde   von   der   Gemeinde   unter   Bürgermeister   Walter   Krippel   zur Errichtung eines Bauhofes angekauft. In   den   Jahren   1991   -   1993   wird   mit   tatkräftiger   Unterstützung   aller Mitglieder   der   Bau   wie   geplant   fertig   gestellt.   Im   April   1993   ist   das neue FF ­Haus fertig und betriebsbereit. So heisst es im Rückblick: "    In    der    Geschichte    der    FF    -    Röhrenbach    ist    1993    ein    sicherlich denkwürdiges     Jahr":     Eröffnung     des     neuen     Feuerwehrhauses, verbunden    mit    dem    Abschnittsfeuerwehrtag    und    Feier    des    111    - jährigen Gründungsfestes"! Am    Samstag,    den    26.    Juni    1993,    versammelten    sich    an    die    100 Feuerwehrmänner    des    UA    9,    den    Nachbarwehren    St.    Marein, Neukirchen    und    Neupölla    sowie    19    Mann    der    Partnerwehr    aus Renningen    beim    "Alten    Feuerwehrhaus".    Am    Sonntag    wurde    der Feuerwehrtag     des     Abschnittes     Horn     abgehalten,     an     dem     350 Männer     teilnahmen.1994     wird     eine     Tragkraftspritze     der     Firma Ziegler   TS   12   angekauft   und   im   Zuge   der   Florianifeier   im   Mai   1995 gesegnet.
Ziegler TS 12 Zweizylinder Zweitaktmotor Leistung: 36 KW (49PS) bei 5000 U/min Tankinhalt 29 l Gewicht: 150 kg Förderleistung: bei Saughöhe 3m ca. 1600 l/min 8bar bei Saughöhe 7,5m ca. 1000 l/min 8bar
Ziegler TS 12 1994
Einige   Wochen   später   hatte   die   Spritze   ihren"   1.   heissen   Einsatz"   bei einem   Scheunenbrand   auf   dem   Anwesen   der   Familie   Kuefstein   in Greillenstein.     Bei     der     Mitgliederversammlung     am     12.01.1996 bedankt   sich   ÖR   Graf   Karl   Kuefstein   für   den   raschen   Einsatz   der Feuerwehr: "Die neue Spritze hat ihre Feuertaufe bestanden!" Im November 1996 wurde von der Partnerwehr Renningen ein Ford Transit Mannschaftsbus (MTF) angekauft.
Ford Transit Mannschaftswagen (MTF)
1998 wurde der Beschluss gefasst einen Stromerzeuger anzuschaffen. Die Wahl viel auf einen Geko Stromerzeuger Type 8000 ED-AA
Stromerzeuger GEKO 8000 ED-AA  1998
Nach    10    Jahren    arbeitsreichen    Jahres    des    Kommandos    (BI    Franz Wielach,   HBM   Franz   Nussbaum   und   VM   Manfred   Wielach)   stand   hier eine   große   Veränderung   an.   Die   Wahl   des   Kommandos   am   Beginn   des neuen Jahrtausends (2000) fiel auf Rupert Genner, BI - Mathias Ruzicka, HBM - Karl Hartl, V Als    eine    der    ersten   Aktivitäten    stand    mit    der   Anschaffung    von    17 Garnituren       feuerhemmender      Arbeitskleidung       und       12       Stück Einsatzjacken   eine   für   die   Wehr   große   Investition   an.   2001   erfolgte   der Teilausbau      des      Dachsgeschosses      und      deren      Einrichtung      für Kommandobesprechungen.    Das    Alter    der    Pressluftatmer    machte    es notwendig, diese gegen neue der Firma Auer zu ersetzen. Die   Investition   des   Jahres   2003   -   Sicherheitsstiefel   -   in   die   Gesundheit der   Kameraden   stellt   eine   vorbeugende   Massnahme   in   die   Sicherheit bei Übungen und Einsätzen dar. Die Neuwahlen im Jahr 2006 ergaben folgendes Ergebnis Genner Rupert, ABI - Steininger Gerhard, BI - Hartl Karl, VM 2007 Anlässlich   unseres   125   jährigen   Bestandsjubiläums   wurde   unsere ehemalige     Fahne     restauriert     und     neu     gesegnet.     (Patinen     Gräfin Elisabeth    Kuefstein    und    Frau    Henriette    Reichenvater)    Auch    den Abschnittsfeuerwehrtag    durfte    die    Feuerwehr    Röhrenbach    anlässlich ihres Jubiläums abhalten.
restaurierte Fahne 2007
Mit      Hilfe      der      Gemeinde      wurde      ein      Sprungtuch      (für      alle Gemeindefeuerwehren) angekauft. Mit     Dezember     2008     ist     die     FF-Röhrenbach     mit     einer     eigenen Homepage vertreten! Im   November   2009   wurde   ein   Hohlstrahlrohr   angekauft   und   in   den Dienst   gestellt!Im   selben   Monat   wurde   eine   Restwasser   –   Tauchpumpe (Leistung    270    Liter    /    min.)    und    eine    Schmutzwassertauchpumpe (Leistung   1800   Liter   /   min.)   Angeschafft.   Mit   Ende   November   wurde ein   beheizter   Kasten   zum   sicheren   Überwintern   von   Scheinwerfern   und Funkgeräten in die Garage eingebaut. Mit       15.12.2009       wurde       der       Kaufvertrag       für       ein       neues Kleinlöschfahrzeug (Fa. Rosenbauer) unterzeichnet.
Kleinlöschfahrzeug (KLF) 2010
Im Frühjahr 2010 wurde die fleissige Arbeit vom Archivar und Fahrmeister Martin Kesman, OLM belohnt, die Vitrine zum Archivieren der restaurierten Stücke wurde fertiggestellt und im Feuerwehrhaus eingebaut. Sie wurde von ihm in Windeseile gefüllt und platzt schon wieder aus allen Nähten. Am    27.8.2010    fand    mit    großer    Teilnahme    von    Abordnungen    von Politik,   Gemeinden,   Bundesheer   und   benachbarter   Feuerwehren   die Fahrzeugsegnung     in     der     Schlosstaverne     Greillenstein     statt.     Ein besonderer   Dank   gilt   Wilma   Wielach,   Gabriele   Kloiber   und   Regina Hartl   für   die   Übernahme   der   Patenschaft   von   unserem   neuen   Fahrzeug. Danke   an   die   Feuerwehrkuraten   MMag.   P.   Thomas   Renner   und   P. Josef Grünstäudl für den feierlichen Gottesdienst und Segnung. 2011    Die    Feuerwehren    vom    Unterabschnitt    4    /Altenburg,    Feinfeld, Fuglau,      Röhrenbach,      Tautendorf/Winkl      und      Winkl      gründeten gemeinsam   eine   Feuerwehrjugend.   Als   Standort   der   Feuerwehrjugend wurde die Feuerwehr Röhrenbach gewählt.  
Vitrine Geschichte Feuerwehr Röhrenbach
Am 16.06.2010 wurde das Kleinlöschfahrzeug in Neidling (St. Pölten) offiziell der Feuerwehr Röhrenbach übergeben.
Es    ist    wieder    ein    Stück    Vergangenheit    für    die    Zukunft    erhalten geblieben.   Denn   wir   sind   nach   59   Jahren   wieder   im   Besitz   unseres Röhrenbacher   Feuerwehr   Marsches.   Komponist   Willi   Lindner   (VS- Direktor   in   Röhrenbach   von   1947-   1959)   komponierte   diesen   Marsch anlässlich    der    Fahrzugsegnung    vom    Rüstwagen    T23    (1954).    Bei diesem Anlass   wurde   der   Marsch   ein   einziges   Mal   gespielt.   Seit   dieser Zeit war der Marsch nicht mehr auffindbar.
Bei der Übergabe der Noten Willi Lindner u. Martin Kesman
2013 Am 08.06.2013 ist nach langem schweren Leiden unser langjähriger Verwalter Dipl. BW Karl Hartl MBA+ verstorben. Dadurch hat sich das Kommando wie folgt geändert. Genner Rupert,ABI Kommandant (Abschnittskommandantstellvertreter) Steininger Gerhard, BI 1. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2. Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 2014     Seit     40     Jahren     besteht     eine     Partnerschaft     zwischen     den Feuerwehren Altenburg,   Feinfeld,   Fuglau,   Röhrenbach, Tautendorf   und Winkl    mit    der    Feuerwehr    Renningen    und    Malmsheim    (BRD).    Zu diesem    Anlass    fand    eine    Partnerschaftfeier    und    im    Schlosspark Greillenstein    eine    Florianimesse    zu    Ehren    verstorbener    Kameraden statt. Am    15.01.2016    wurden    der    Kommandant    und    der    Kommandant    - Stellvertreter   neu   gewählt.   Der   Leiter   des   Verwaltungsdienstes   wurde neu ernannt. Genner Rupert,BR Kommandant (Abschnittskommandant) Steininger Gerhard, BI 1.Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 17.04.2016 Wahl vom 2. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2017     wurde     im     Unterabascnitt     4     beschlossen,     im     Zuge     der Beschaffungsaktion   vom   NÖ   -   Landesfeuerwehrverband    eine   Wärme- bildkamera    anzuschaffen    und    bei    der    Feuerwehr    Röhrenbach    zu stationieren.
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