Geschichte

der Feuerwehr Röhrenbach
1882 - 1896 Julius Brucker 1896 - 1902 Leopold Schmalzbauer 1902 - 1918 Karl Nagl 1918 - 1925 Anton Schmalzbauer 1925 - 1953 Johann Tomanek 1953 - 1956 Rudolf Scheidl 1956 - 1965 Karl Wögenstein 1965 - 1969 Franz Schmalzbauer 1969 - 1981 Rudolf Scheidl 1981 - 2001 Franz Wielach seit 2001 Rupert Genner
Gründungskommandant Julius Brucker
Durch Veranlassung des Herrn Julius Brucker (Gutsverwalter von Greillenstein) und auf Empfehlung des Gutsherrn Karl Reichsgraf von Kuefstein wird im Dorfe Röhrenbach die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Mit einem Mannschaftsstand von 30 Mann, wurde daraus Julius Brucker zum Kommandanten gewählt. Bereits am 10.04.1882 wurde unter Begleitung der FF-Brunn / Wild die erste Spritze (Landfahr - Saugspritze) von Fuglau abgeholt und in einem Festzug durch den Ort in den Requisitendepot gebracht. (Untergeschoss der Taverne Greillenstein
Gute zusammenarbeit mit benachbarten Wehren gab es auch schon 1890, wo die FF-Röhrenbach zu Bränden in Altpölla und Neupölla zur Hilfeleistung gerufen wurde. Zum 25 jährigen Bestandsjubiläum der FF-Röhrenbach schuf Ihre Erlaucht Frau Stefanie Reichsgräfin von Kuefstein eine Fahne an. Die Fahne von 1907 wurde bei allen feierlichen Anlässen getragen, und 1982 durch eine neue Fahne ersetzt.1908 wird mit einstimmigen Beschluss der Ankauf einer Handspritze ohne Gemeindehilfe beschlossen. Der Ankauf wird durch Kdt. Karl Nagl und Spritzenmann David Mandl durchgeführt. Nach dem Scheunenbrand beim Hr. Alois Weinberger im Jahre 1920 fasste die FF-Röhrenbach den Entschluss ein Spritzenhaus zu bauen. Die Ausrüstung : 4-rädige Spritze und Saugwerk + 2-rädiges Hydrophon, 140m Druckschläuche, einem Mannschafts- wagen, 2 Dachsteckleitern, 2 Hacken- Fenster- Leitern und 2 Aussteckleitern. 1932 erhält die Feuerwehr eine neue Tragkraftspritze Knaust N 50/15 PS 800 l/min Bj. 1932, welche im Rahmen des 50 - jährigen Gründungsfestes verbunden mit dem Verbandstag (Abschnittsfeuerwehrtag) am 5. Mai gesegnet wird
Gründerfoto
Zeughaus 1920 Tragkraftspritze Knaust N50/15 1932
Über die Kriegsjahre ist sehr wenig bis kaum etwas protokolliert. In der NS­Zeit waren die Feuerwehren aufgelöst die wehrfähigen Männer an der Front. Mancherorts übernahmen Frauen und Mädchen den Löscheinsatz. 16.12.1949 Mit ZL 10.094-SD wird dem NÖ-Landesfeuerwehrverband als Proponent der FF-Röhrenbach mit Bescheid der Sicherheitsdirektorin für das Land Niederösterreich die Bildung des Vereines "Freiwillige Feuerwehr Röhrenbach" nach Inhalt der vorgelegten Statuten im Sinne des Gesetzes. Vom 15. November, RGBINr. 134, nicht untersagt. (Anmerkung: Es handelt sich hier wahrscheinlich um die offizielle Genehmigung für Feuerwehren in der Nachkriegs- und Besatzungszeit). Am 16.3.1954 beantragt die FF-Röhrenbach die Ausstellung der Florianiplakette für Herrn Anton Schmitzberger, Webereibesitzer. Dieser schenkte im Herbst 1953 seinen Lastwagen "Citroen T 23"der FF-Röhrenbach zum Umbau auf einen Rüstwagen. Die Motorspritze wurde aufgebaut und das Fahrzeug als Mannschaftswagen verwendet.
Citroen T23 1953 Citroen T23 1953 Tragkraftspritze Rosenbauer 75 1960
Die neue Tragkraftspritze VW Automatic 75 wird am 24.05.1960 angekauft.
Erster motorisierter Rüstwagen der Feuerwehr Röhrenbach.
Im Zuge der Landesfeuerwehrwettkämpfe im Oktober 1973 waren 2 Wettkampf-gruppen aus Renningen (Malmsheim nähe Stuttgart) in den Gemeinden Altenburg und Röhrenbach unter der Führung ihres Abteilungskommandanten und späteren Stadt-kommandanten Kurt Bader untergebracht. In den wenigen Stunden des gemütlichen Beisammenseins kam es zu der Idee eine Partnerschaft zu gründen. Mit 12.01.1974 suchen die 4 Feuerwehren der Gemeinde Röhrenbach um Genehmigung, eine Partnerschaft mit der FF Renningen, Kreis Böblingen, BRD, eingehen zu dürfen. Am 13.07.1974 ist es soweit, die Partnerschaftsurkunde wird in Renningen von den Bürgermeistern und Kommandanten der Wehren unterschrieben. 1977 ist das Jahr in dem die Wehr Europaanzüge, Gurte, Kugelhahnverteiler, Feuerpatschen sowie B - und C - Schläuche aus Synthetik samt Kupplungen aus Alu ankauft, und damit die Ausrüstung auf den neuesten Stand brachte. Im Juli 1982 erfolgte dann die Abhaltung des 100 - jährigen Gründungsfestes mit Segnung des neuen Kleinlöschfahrzeuges VW 291/ L T 35 (Patinnen Hilda Krippel und Herta Wielach) und Weihe der neuen Fahne bevor. (Patin Gräfin Gabriele Kuefstein) Das 3-tägige Fest findet von 16.07. bis 18.07.1982 in der Taverne Greillenstein und im Park des Schlosses Greillenstein statt. Das Kommando unter BI Franz Wielach, HBM Walter Krippel und VM Rudolf Altermann hatte seinen Kameraden ganze Arbeit geleistet. Im Zuge dieses Festes wird Herr Graf Karl Kuefstein zum Ehrenmitglied der FF ernannt. 1983 werden Pressluftatmer DA 58/1600 mit dafür notwendigem Zubehör angekauft. Mit der Beschaffung eines Fahrzeugfunkgerätes 1986, dem Ankauf von 2 Handfunkgeräten 1987 und der Installierung der Funksirenenanlage am Feuerwehrhaus sind optimale Voraussetzungen für den Nachrichtendienst gegeben. 1991 wurde in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung der einstimmige Beschluss gefasst, ein Feuerwehrhaus auf dem Grundstück Röhrenbach 6 Familie Polt, zu errichten. Dieses Areal wurde von der Gemeinde unter Bürgermeister Walter Krippel zur Errichtung eines Bauhofes angekauft. In den Jahren 1991 - 1993 wird mit tatkräftiger Unterstützung aller Mitglieder der Bau wie geplant fertig gestellt. Im April 1993 ist das neue FF ­Haus fertig und betriebsbereit. So heisst es im Rückblick: " In der Geschichte der FF - Röhrenbach ist 1993 ein sicherlich denkwürdiges Jahr": Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses, verbunden mit dem Abschnittsfeuerwehrtag und Feier des 111 - jährigen Gründungsfestes"! Am Samstag, den 26. Juni 1993, versammelten sich an die 100 Feuerwehrmänner des UA 9, den Nachbarwehren St. Marein, Neukirchen und Neupölla sowie 19 Mann der Partnerwehr aus Renningen beim "Alten Feuerwehrhaus". Am Sonntag wurde der Feuerwehrtag des Abschnittes Horn abgehalten, an dem 350 Männer teilnahmen.1994 wird eine Tragkraftspritze der Firma Ziegler TS 12 angekauft und im Zuge der Florianifeier im Mai 1995 gesegnet.
Ziegler TS 12 Zweizylinder Zweitaktmotor Leistung: 36 KW (49PS) bei 5000 U/min Tankinhalt 29 l Gewicht: 150 kg Förderleistung: bei Saughöhe 3m ca. 1600 l/min 8bar bei Saughöhe 7,5m ca. 1000 l/min 8bar
Ziegler TS 12 1994
Einige Wochen später hatte die Spritze ihren" 1. heissen Einsatz" bei einem Scheunenbrand auf dem Anwesen der Familie Kuefstein in Greillenstein. Bei der Mitgliederversammlung am 12.01.1996 bedankt sich ÖR Graf Karl Kuefstein für den raschen Einsatz der Feuerwehr: "Die neue Spritze hat ihre Feuertaufe bestanden!" Im November 1996 wurde von der Partnerwehr Renningen ein Ford Transit Mannschaftsbus (MTF) angekauft.
Ford Transit Mannschaftswagen (MTF)
1998 wurde der Beschluss gefasst einen Stromerzeuger anzuschaffen. Die Wahl viel auf einen Geko Stromerzeuger Type 8000 ED-AA
Stromerzeuger GEKO 8000 ED-AA  1998
Nach 10 Jahren arbeitsreichen Jahres des Kommandos (BI Franz Wielach, HBM Franz Nussbaum und VM Manfred Wielach) stand hier eine große Veränderung an. Die Wahl des Kommandos am Beginn des neuen Jahrtausends (2000) fiel auf Rupert Genner, BI - Mathias Ruzicka, HBM - Karl Hartl, V Als eine der ersten Aktivitäten stand mit der Anschaffung von 17 Garnituren feuerhemmender Arbeitskleidung und 12 Stück Einsatzjacken eine für die Wehr große Investition an. 2001 erfolgte der Teilausbau des Dachsgeschosses und deren Einrichtung für Kommandobesprechungen. Das Alter der Pressluftatmer machte es notwendig, diese gegen neue der Firma Auer zu ersetzen. Die Investition des Jahres 2003 - Sicherheitsstiefel - in die Gesundheit der Kameraden stellt eine vorbeugende Massnahme in die Sicherheit bei Übungen und Einsätzen dar. Die Neuwahlen im Jahr 2006 ergaben folgendes Ergebnis Genner Rupert, ABI - Steininger Gerhard, BI - Hartl Karl, VM 2007 Anlässlich unseres 125 jährigen Bestandsjubiläums wurde unsere ehemalige Fahne restauriert und neu gesegnet. (Patinen Gräfin Elisabeth Kuefstein und Frau Henriette Reichenvater) Auch den Abschnittsfeuerwehrtag durfte die Feuerwehr Röhrenbach anlässlich ihres Jubiläums abhalten.
restaurierte Fahne 2007
Mit Hilfe der Gemeinde wurde ein Sprungtuch (für alle Gemeindefeuerwehren) angekauft. Mit Dezember 2008 ist die FF-Röhrenbach mit einer eigenen Homepage vertreten! Im November 2009 wurde ein Hohlstrahlrohr angekauft und in den Dienst gestellt!Im selben Monat wurde eine Restwasser Tauchpumpe (Leistung 270 Liter / min.) und eine Schmutzwassertauchpumpe (Leistung 1800 Liter / min.) Angeschafft. Mit Ende November wurde ein beheizter Kasten zum sicheren Überwintern von Scheinwerfern und Funkgeräten in die Garage eingebaut. Mit 15.12.2009 wurde der Kaufvertrag für ein neues Kleinlöschfahrzeug (Fa. Rosenbauer) unterzeichnet.
Kleinlöschfahrzeug (KLF) 2010
Im Frühjahr 2010 wurde die fleissige Arbeit vom Archivar und Fahrmeister Martin Kesman, OLM belohnt, die Vitrine zum Archivieren der restaurierten Stücke wurde fertiggestellt und im Feuerwehrhaus eingebaut. Sie wurde von ihm in Windeseile gefüllt und platzt schon wieder aus allen Nähten. Am 27.8.2010 fand mit großer Teilnahme von Abordnungen von Politik, Gemeinden, Bundesheer und benachbarter Feuerwehren die Fahrzeugsegnung in der Schlosstaverne Greillenstein statt. Ein besonderer Dank gilt Wilma Wielach, Gabriele Kloiber und Regina Hartl für die Übernahme der Patenschaft von unserem neuen Fahrzeug. Danke an die Feuerwehrkuraten MMag. P. Thomas Renner und P. Josef Grünstäudl für den feierlichen Gottesdienst und Segnung. 2011 Die Feuerwehren vom Unterabschnitt 4 /Altenburg, Feinfeld, Fuglau, Röhrenbach, Tautendorf/Winkl und Winkl gründeten gemeinsam eine Feuerwehrjugend. Als Standort der Feuerwehrjugend wurde die Feuerwehr Röhrenbach gewählt.
Vitrine Geschichte Feuerwehr Röhrenbach
Am 16.06.2010 wurde das Kleinlöschfahrzeug in Neidling (St. Pölten) offiziell der Feuerwehr Röhrenbach übergeben.
Es ist wieder ein Stück Vergangenheit für die Zukunft erhalten geblieben. Denn wir sind nach 59 Jahren wieder im Besitz unseres Röhrenbacher Feuerwehr Marsches. Komponist Willi Lindner (VS-Direktor in Röhrenbach von 1947- 1959) komponierte diesen Marsch anlässlich der Fahrzugsegnung vom Rüstwagen T23 (1954). Bei diesem Anlass wurde der Marsch ein einziges Mal gespielt. Seit dieser Zeit war der Marsch nicht mehr auffindbar.
Unser Archivar Martin Kesman wurde nach fünfjährigen Suche endlich fündig. Ein Musik- Produzent und Kapelmeister hat die Noten vom Willi Lindner übernommen und archiviert. Zu hören war der Marsch bei unserem jährlichen Kirtag beim Frühschoppen in Greillenstein. „Musikverein Pölla.“
Bei der Übergabe der Noten Willi Lindner u. Martin Kesman
2013 Am 08.06.2013 ist nach langem schweren Leiden unser langjähriger Verwalter Dipl. BW Karl Hartl MBA+ verstorben. Dadurch hat sich das Kommando wie folgt geändert. Genner Rupert,ABI Kommandant (Abschnittskommandantstellvertreter) Steininger Gerhard, BI 1. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2. Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 2014 Seit 40 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Altenburg, Feinfeld, Fuglau, Röhrenbach, Tautendorf und Winkl mit der Feuerwehr Renningen und Malmsheim (BRD). Zu diesem Anlass fand eine Partnerschaftfeier und im Schlosspark Greillenstein eine Florianimesse zu Ehren verstorbener Kameraden statt. Am 15.01.2016 wurden der Kommandant und der Kommandant - Stellvertreter neu gewählt. Der Leiter des Verwaltungsdienstes wurde neu ernannt. Genner Rupert,BR Kommandant (Abschnittskommandant) Steininger Gerhard, BI 1.Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 17.04.2016 Wahl vom 2. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2017 wurde im Unterabascnitt 4 beschlossen, im Zuge der Beschaffungsaktion vom - Landesfeuerwehrverband eine Wärme- bildkamera anzuschaffen und bei der Feuerwehr Röhrenbach zu stationieren.
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© Copyright Feuerwehr Röhrenbach Webmaster Gerhard Steininger 2008 -
Feuerwehr Röhrenbach
gegründet 1882
2018 wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) ein Ford Transit angeschafft und am 23. 2. 2018 in den Dienst gestellt. Die Segnung vom Fahrzeug erfolgte im Zuge der Florianifeier am 6.5.2018 im Schlosspark Greillenstein. (Patinnen: Inge Genner und Sabine Stefal)
1882 - 1896 Julius Brucker 1896 - 1902 Leopold Schmalzbauer 1902 - 1918 Karl Nagl 1918 - 1925 Anton Schmalzbauer 1925 - 1953 Johann Tomanek 1953 - 1956 Rudolf Scheidl 1956 - 1965 Karl Wögenstein 1965 - 1969 Franz Schmalzbauer 1969 - 1981 Rudolf Scheidl 1981 - 2001 Franz Wielach seit 2001 Rupert Genner
Durch Veranlassung des Herrn Julius Brucker (Gutsverwalter von Greillenstein) und auf Empfehlung des Gutsherrn Karl Reichsgraf von Kuefstein wird im Dorfe Röhrenbach die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Mit einem Mannschaftsstand von 30 Mann, wurde daraus Julius Brucker zum Kommandanten gewählt. Bereits am 10.04.1882 wurde unter Begleitung der FF-Brunn / Wild die erste Spritze (Landfahr - Saugspritze) von Fuglau abgeholt und in einem Festzug durch den Ort in den Requisitendepot gebracht. (Untergeschoss der Taverne Greillenstein
Gute zusammenarbeit mit benachbarten Wehren gab es auch schon 1890, wo die FF-Röhrenbach zu Bränden in Altpölla und Neupölla zur Hilfeleistung gerufen wurde. Zum 25 jährigen Bestandsjubiläum der FF-Röhrenbach schuf Ihre Erlaucht Frau Stefanie Reichsgräfin von Kuefstein eine Fahne an. Die Fahne von 1907 wurde bei allen feierlichen Anlässen getragen, und 1982 durch eine neue Fahne ersetzt.1908 wird mit einstimmigen Beschluss der Ankauf einer Handspritze ohne Gemeindehilfe beschlossen. Der Ankauf wird durch Kdt. Karl Nagl und Spritzenmann David Mandl durchgeführt. Nach dem Scheunenbrand beim Hr. Alois Weinberger im Jahre 1920 fasste die FF-Röhrenbach den Entschluss ein Spritzenhaus zu bauen. Die Ausrüstung : 4-rädige Spritze und Saugwerk + 2-rädiges Hydrophon, 140m Druckschläuche, einem Mannschafts-wagen, 2 Dachsteckleitern, 2 Hacken- Fenster- Leitern und 2 Aussteckleitern. 1932 erhält die Feuerwehr eine neue Tragkraftspritze Knaust N 50/15 PS 800 l/min Bj. 1932, welche im Rahmen des 50 - jährigen Gründungsfestes verbunden mit dem Verbandstag (Abschnittsfeuerwehrtag) am 5. Mai gesegnet wird
Zeughaus 1920 Tragkraftspritze Knaust N50/15 1932
Über die Kriegsjahre ist sehr wenig bis kaum etwas protokolliert. In der NS­Zeit waren die Feuerwehren aufgelöst die wehrfähigen Männer an der Front. Mancherorts übernahmen Frauen und Mädchen den Löscheinsatz. 16.12.1949 Mit ZL 10.094-SD wird dem NÖ-Landesfeuerwehrverband als Proponent der FF-Röhrenbach mit Bescheid der Sicherheitsdirektorin für das Land Niederösterreich die Bildung des Vereines "Freiwillige Feuerwehr Röhrenbach" nach Inhalt der vorgelegten Statuten im Sinne des Gesetzes. Vom 15. November, RGBINr. 134, nicht untersagt. (Anmerkung: Es handelt sich hier wahrscheinlich um die offizielle Genehmigung für Feuerwehren in der Nachkriegs- und Besatzungszeit). Am 16.3.1954 beantragt die FF-Röhrenbach die Ausstellung der Florianiplakette für Herrn Anton Schmitzberger, Webereibesitzer. Dieser schenkte im Herbst 1953 seinen Lastwagen "Citroen T 23"der FF-Röhrenbach zum Umbau auf einen Rüstwagen. Die Motorspritze wurde aufgebaut und das Fahrzeug als Mannschaftswagen verwendet.
Citroen T23 1953 Citroen T23 1953 Tragkraftspritze Rosenbauer 75 1960
Die neue Tragkraftspritze VW Automatic 75 wird am 24.05.1960 angekauft.
Erster motorisierter Rüstwagen der Feuerwehr Röhrenbach.
Im Zuge der Landesfeuerwehrwettkämpfe im Oktober 1973 waren 2 Wettkampf-gruppen aus Renningen (Malmsheim nähe Stuttgart) in den Gemeinden Altenburg und Röhrenbach unter der Führung ihres Abteilungskommandanten und späteren Stadt-kommandanten Kurt Bader untergebracht. In den wenigen Stunden des gemütlichen Beisammenseins kam es zu der Idee eine Partnerschaft zu gründen. Mit 12.01.1974 suchen die 4 Feuerwehren der Gemeinde Röhrenbach um Genehmigung, eine Partnerschaft mit der FF Renningen, Kreis Böblingen, BRD, eingehen zu dürfen. Am 13.07.1974 ist es soweit, die Partnerschaftsurkunde wird in Renningen von den Bürgermeistern und Kommandanten der Wehren unterschrieben. 1977 ist das Jahr in dem die Wehr Europaanzüge, Gurte, Kugelhahnverteiler, Feuerpatschen sowie B - und C - Schläuche aus Synthetik samt Kupplungen aus Alu ankauft, und damit die Ausrüstung auf den neuesten Stand brachte. Im Juli 1982 erfolgte dann die Abhaltung des 100 - jährigen Gründungsfestes mit Segnung des neuen Kleinlöschfahrzeuges VW 291/ L T 35 (Patinnen Hilda Krippel und Herta Wielach) und Weihe der neuen Fahne bevor. (Patin Gräfin Gabriele Kuefstein) Das 3-tägige Fest findet von 16.07. bis 18.07.1982 in der Taverne Greillenstein und im Park des Schlosses Greillenstein statt. Das Kommando unter BI Franz Wielach, HBM Walter Krippel und VM Rudolf Altermann hatte seinen Kameraden ganze Arbeit geleistet. Im Zuge dieses Festes wird Herr Graf Karl Kuefstein zum Ehrenmitglied der FF ernannt. 1983 werden Pressluftatmer DA 58/1600 mit dafür notwendigem Zubehör angekauft. Mit der Beschaffung eines Fahrzeugfunkgerätes 1986, dem Ankauf von 2 Handfunkgeräten 1987 und der Installierung der Funksirenenanlage am Feuerwehrhaus sind optimale Voraussetzungen für den Nachrichtendienst gegeben. 1991 wurde in einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung der einstimmige Beschluss gefasst, ein Feuerwehrhaus auf dem Grundstück Röhrenbach 6 Familie Polt, zu errichten. Dieses Areal wurde von der Gemeinde unter Bürgermeister Walter Krippel zur Errichtung eines Bauhofes angekauft. In den Jahren 1991 - 1993 wird mit tatkräftiger Unterstützung aller Mitglieder der Bau wie geplant fertig gestellt. Im April 1993 ist das neue FF ­Haus fertig und betriebsbereit. So heisst es im Rückblick: " In der Geschichte der FF - Röhrenbach ist 1993 ein sicherlich denkwürdiges Jahr": Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses, verbunden mit dem Abschnittsfeuerwehrtag und Feier des 111 - jährigen Gründungsfestes"! Am Samstag, den 26. Juni 1993, versammelten sich an die 100 Feuerwehrmänner des UA 9, den Nachbarwehren St. Marein, Neukirchen und Neupölla sowie 19 Mann der Partnerwehr aus Renningen beim "Alten Feuerwehrhaus". Am Sonntag wurde der Feuerwehrtag des Abschnittes Horn abgehalten, an dem 350 Männer teilnahmen.1994 wird eine Tragkraftspritze der Firma Ziegler TS 12 angekauft und im Zuge der Florianifeier im Mai 1995 gesegnet.
Ziegler TS 12 Zweizylinder Zweitaktmotor Leistung: 36 KW (49PS) bei 5000 U/min Tankinhalt 29 l Gewicht: 150 kg Förderleistung: bei Saughöhe 3m ca. 1600 l/min 8bar bei Saughöhe 7,5m ca. 1000 l/min 8bar
Ziegler TS 12 1994
Einige Wochen später hatte die Spritze ihren" 1. heissen Einsatz" bei einem Scheunenbrand auf dem Anwesen der Familie Kuefstein in Greillenstein. Bei der Mitgliederversammlung am 12.01.1996 bedankt sich ÖR Graf Karl Kuefstein für den raschen Einsatz der Feuerwehr: "Die neue Spritze hat ihre Feuertaufe bestanden!" Im November 1996 wurde von der Partnerwehr Renningen ein Ford Transit Mannschaftsbus (MTF) angekauft.
Ford Transit Mannschaftswagen (MTF)
1998 wurde der Beschluss gefasst einen Stromerzeuger anzuschaffen. Die Wahl viel auf einen Geko Stromerzeuger Type 8000 ED-AA
Stromerzeuger GEKO 8000 ED-AA  1998
Nach 10 Jahren arbeitsreichen Jahres des Kommandos (BI Franz Wielach, HBM Franz Nussbaum und VM Manfred Wielach) stand hier eine große Veränderung an. Die Wahl des Kommandos am Beginn des neuen Jahrtausends (2000) fiel auf Rupert Genner, BI - Mathias Ruzicka, HBM - Karl Hartl, V Als eine der ersten Aktivitäten stand mit der Anschaffung von 17 Garnituren feuerhemmender Arbeitskleidung und 12 Stück Einsatzjacken eine für die Wehr große Investition an. 2001 erfolgte der Teilausbau des Dachsgeschosses und deren Einrichtung für Kommandobesprechungen. Das Alter der Pressluftatmer machte es notwendig, diese gegen neue der Firma Auer zu ersetzen. Die Investition des Jahres 2003 - Sicherheitsstiefel - in die Gesundheit der Kameraden stellt eine vorbeugende Massnahme in die Sicherheit bei Übungen und Einsätzen dar. Die Neuwahlen im Jahr 2006 ergaben folgendes Ergebnis Genner Rupert, ABI - Steininger Gerhard, BI - Hartl Karl, VM 2007 Anlässlich unseres 125 jährigen Bestandsjubiläums wurde unsere ehemalige Fahne restauriert und neu gesegnet. (Patinen Gräfin Elisabeth Kuefstein und Frau Henriette Reichenvater) Auch den Abschnittsfeuerwehrtag durfte die Feuerwehr Röhrenbach anlässlich ihres Jubiläums abhalten.
restaurierte Fahne 2007
Mit Hilfe der Gemeinde wurde ein Sprungtuch (für alle Gemeindefeuerwehren) angekauft. Mit Dezember 2008 ist die FF-Röhrenbach mit einer eigenen Homepage vertreten! Im November 2009 wurde ein Hohlstrahlrohr angekauft und in den Dienst gestellt!Im selben Monat wurde eine Restwasser Tauchpumpe (Leistung 270 Liter / min.) und eine Schmutzwassertauchpumpe (Leistung 1800 Liter / min.) Angeschafft. Mit Ende November wurde ein beheizter Kasten zum sicheren Überwintern von Scheinwerfern und Funkgeräten in die Garage eingebaut. Mit 15.12.2009 wurde der Kaufvertrag für ein neues Kleinlöschfahrzeug (Fa. Rosenbauer) unterzeichnet.
Kleinlöschfahrzeug (KLF) 2010
Im Frühjahr 2010 wurde die fleissige Arbeit vom Archivar und Fahrmeister Martin Kesman, OLM belohnt, die Vitrine zum Archivieren der restaurierten Stücke wurde fertiggestellt und im Feuerwehrhaus eingebaut. Sie wurde von ihm in Windeseile gefüllt und platzt schon wieder aus allen Nähten. Am 27.8.2010 fand mit großer Teilnahme von Abordnungen von Politik, Gemeinden, Bundesheer und benachbarter Feuerwehren die Fahrzeugsegnung in der Schlosstaverne Greillenstein statt. Ein besonderer Dank gilt Wilma Wielach, Gabriele Kloiber und Regina Hartl für die Übernahme der Patenschaft von unserem neuen Fahrzeug. Danke an die Feuerwehrkuraten MMag. P. Thomas Renner und P. Josef Grünstäudl für den feierlichen Gottesdienst und Segnung. 2011 Die Feuerwehren vom Unterabschnitt 4 /Altenburg, Feinfeld, Fuglau, Röhrenbach, Tautendorf/Winkl und Winkl gründeten gemeinsam eine Feuerwehrjugend. Als Standort der Feuerwehrjugend wurde die Feuerwehr Röhrenbach gewählt.
Vitrine Geschichte Feuerwehr Röhrenbach
Am 16.06.2010 wurde das Kleinlöschfahrzeug in Neidling (St. Pölten) offiziell der Feuerwehr Röhrenbach übergeben.
Es ist wieder ein Stück Vergangenheit für die Zukunft erhalten geblieben. Denn wir sind nach 59 Jahren wieder im Besitz unseres Röhrenbacher Feuerwehr Marsches. Komponist Willi Lindner (VS- Direktor in Röhrenbach von 1947- 1959) komponierte diesen Marsch anlässlich der Fahrzugsegnung vom Rüstwagen T23 (1954). Bei diesem Anlass wurde der Marsch ein einziges Mal gespielt. Seit dieser Zeit war der Marsch nicht mehr auffindbar.
Bei der Übergabe der Noten Willi Lindner u. Martin Kesman
2013 Am 08.06.2013 ist nach langem schweren Leiden unser langjähriger Verwalter Dipl. BW Karl Hartl MBA+ verstorben. Dadurch hat sich das Kommando wie folgt geändert. Genner Rupert,ABI Kommandant (Abschnittskommandantstellvertreter) Steininger Gerhard, BI 1. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2. Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 2014 Seit 40 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Altenburg, Feinfeld, Fuglau, Röhrenbach, Tautendorf und Winkl mit der Feuerwehr Renningen und Malmsheim (BRD). Zu diesem Anlass fand eine Partnerschaftfeier und im Schlosspark Greillenstein eine Florianimesse zu Ehren verstorbener Kameraden statt. Am 15.01.2016 wurden der Kommandant und der Kommandant - Stellvertreter neu gewählt. Der Leiter des Verwaltungsdienstes wurde neu ernannt. Genner Rupert,BR Kommandant (Abschnittskommandant) Steininger Gerhard, BI 1.Kommandantstellvertreter Pleßl Reinhard,V Verwalter 17.04.2016 Wahl vom 2. Kommandantstellvertreter Gutsch Alexander, BI 2017 wurde im Unterabascnitt 4 beschlossen, im Zuge der Beschaffungsaktion vom - Landesfeuerwehrverband eine Wärme- bildkamera anzuschaffen und bei der Feuerwehr Röhrenbach zu stationieren.
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Feuerwehr Röhrenbach
seit 1882

Geschichte

der Feuerwehr Röhrenbach
© Copyright Feuerwehr Röhrenbach Webmaster Gerhard Steininger 2008 -
2018 wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) ein Ford Transit angeschafft und am 23. 2. 2018 in den Dienst gestellt. Die Segnung vom Fahrzeug erfolgte im Zuge der Florianifeier am 6.5.2018 im Schlosspark Greillenstein. (Patinnen: Inge Genner und Sabine Stefal)